Bewahrung der Schöpfung

"Was der Mensch sät, das wird er ernten."
Galater 6, 7

"Alles ist Geist. - Alles ist Magnetismus."
Joseph Weißenberg

Ereignisse aus Vergangenheit und Gegenwart zeigen uns, dass wir Menschen lernen müssen, mit der Schöpfung verantwortungsvoller umzugehen, wenn wir nicht unsere eigene Lebensgrundlage zerstören wollen. Wir müssen mit dem, was Gott uns durch die Erde schenkt, dankbarer, liebevoller und gerechter umgehen lernen.

Der biblische Auftrag an die Menschen: "Macht euch die Erde untertan", kann auch so verstanden werden, dass der Mensch zuallererst sich selbst beherrschen lernen muss, denn solange er vom Streben nach Geld, Macht oder dergleichen getrieben wird, stört er selbst die göttliche Ordnung der Schöpfung.

Auf Gut Schönhof (Internetseite: www.gut-schoenhof.de) in der Fränkischen Schweiz und in der Friedensstadt versuchen wir in der Land- und Forstwirtschaft sowie in der Lebensmittelproduktion einen Beitrag zur Bewahrung und Gesundung der Schöpfung zu leisten, indem wir

  • Gottes Schutz und Segen im Gebet für Mensch und Tier, Felder und Gebäude erbitten
  • Tiere möglichst artgerecht halten und zum Schutz bedrohter Tierarten beitragen
  • Eigene Futterpflanzen biologisch anbauen und nur hofeigene Futtermischungen einsetzen
  • Natürlich düngen
  • Auf den Einsatz von Hormonen und künstlichen Düngemitteln verzichten
  • Die Tiere bzw. ihre Milch handwerklich verarbeiten und direkt  vermarkten
  • Waldflächen pflegen und naturschützend tätig sind
  • Sommerzeltlager veranstalten, um auch Jugendliche an die ökologische Landwirtschaft und einen bewussten Umgang mit der Schöpfung heranzuführen
  • Unseren Besuchern einen offenen Hof mit Information bieten

Auch in der Friedensstadt findet sich mit der Tier- und Pflanzenwarte unter dem Dach des Schulvereins Friedensstadt e.V., ein Ansatz, auch anderen Geschöpfen eine Heimat zu bieten, bedrohte Tierarten zu erhalten und besonders Kindern die Begegnung mit der Kreatur zu ermöglichen.
Ein weiterer Ansatz solcher Arbeit ist der Kräutergarten in der Friedensstadt, der einmal zur Unterstützung einer natürlichen Heil- und Lebensweise dienen soll.