Wohnen und Leben

Blick auf die Friedensstadt
Blick auf das Zentrum der Friedensstadt.

Die Schaffung von Wohnraum ist für das Leben in der Friedensstadt von großer Bedeutung. Die vorhandenen Gebäude entstanden in den Jahren 1920 bis 1935 oder gehören zu den umfangreichen Neubauten aus der Zeit der russischen Garnison (1945-94); beide Gruppen sind erheblich renovierungsbedürftig und werden fortlaufend saniert.

Damit die Bewohner - wie schon in den 20er Jahren geplant - in einer offenen und naturverbundenen Siedlung leben können, sieht die weitere Planung eine aufgelockerte Bauweise, ausgedehnte Grünanlagen sowie eine sinnvolle Beschränkung des Verkehrs vor.

Um eine breite soziale Mischung ihrer Bewohner zu ermöglichen, entsteht Wohnraum in verschiedenen Größen vom Ein-Zimmer-Appartement bis zur Familienwohnung, vom sozialen Wohnungsbau bis zur Eigentumswohnung oder zum Eigenheim. Eine wichtige Rolle hat hierbei das Frieda-Müller-Haus als größtes Gebäude der Siedlung mit seinem Angebot für ambulant-betreutes Wohnen.

In der Siedlung entstehen Gebäude für soziale und kulturelle Einrichtungen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Diese Einrichtungen wachsen schrittweise mit dem erwarteten Bevölkerungszuwachs.

Solidarität, Toleranz und gelebte christliche Nächstenliebe sind in der Friedensstadt das Fundament für ein Zusammenleben, das jeden entsprechend seiner Möglichkeiten einbezieht.