Arbeit und Bildung

Der Wiederaufbau der Siedlung stützt sich auf die ehrenamtliche Mitarbeit unzähliger Helfer. Besonders an den Wochenenden kommen sie aus Kirchengemeinden in ganz Deutschland, um beim Wiederaufbau zu helfen. Manche Familien verbringen aus diesem Grund in der Friedensstadt auch Teile ihres Jahresurlaubs. Für Facharbeiten werden überwiegend Firmen aus der Region beauftragt.

Wie in den ersten Siedlungsjahren muss auch für die Zukunft der Aufbau sich selbst tragender Wirtschaftsstrukturen realisiert werden. Dank privater Initiativen ist bereits eine kleine Ladenzeile entstanden, und im Frieda-Müller-Haus sind verschiedene Dienstleister beheimatet. Darüber hinaus sollen in folgenden Bereichen Arbeitsplätze entstehen:

  • Gastronomische Betriebe
  • Einrichtungen eines "sanften Tourismus"
  • Handwerksbetriebe
  • kulturelle Einrichtungen

Zum Komplex Arbeit gehören auch die Bereiche Erziehung und Bildung. Vorträge, Wanderungen oder Filmvorführungen richten sich an alle Altersstufen. Der "Schulverein Friedensstadt e.V." kümmert sich um die Sanierung des Schulgebäudes, langfristig ist die Aufnahme eines Schulbetriebes vorgesehen. Im Kindergarten des Vereins "Regenbogenland e.V." werden täglich Kinder im Alter bis 12 Jahre betreut. In speziellen Werkstätten sollen auch Menschen mit Behinderungen Arbeit finden. Die "Integrative Gruppe" behinderter und nichtbehinderter Menschen beschäftigt sich intensiv mit dieser Aufgabe.