Gesundheit und Heilung

Das Heilinstitut in der Friedensstadt

Das Heilinstitut wurde für die Behandlung der vielen Kranken, die den Kirchengründer Joseph Weißenberg aufsuchten, erbaut. Nach Instandsetzung arbeiten seit August 1996 in diesem Haus Ärzte, Therapeuten und Seelsorger.

Grundlage der Arbeit im Heilinstitut ist die christliche Nächstenliebe, die sich allen Menschen zuwenden möchte, unabhängig von deren Weltanschauung oder Konfession. Die Arbeit basiert auf der Erkenntnis, dass jeder Mensch eine Einheit von Körper, Seele und Geist darstellt. Ist ein Teil erkrankt, so ist der ganze Mensch betroffen. Ein Arbeitsfeld in der Johannischen Kirche ist die Auseinandersetzung mit den Ursprüngen von Krankheit und den Möglichkeiten ihrer Heilung oder Linderung. Im Mittelpunkt steht hier die Aufforderung Joseph Weißenbergs, zu einer "natürlichen Heil- und Lebensweise" zurückzufinden, sein Ausspruch "Krankheit ist Geist" weist dabei die Richtung.

Auch im Heilinstitut der Friedensstadt wird das urchristliche Heilen durch Handauflegen ausgeübt, das in der Johannischen Kirche als "Sakrament der geistigen Heilung" bezeichnet wird. Auch Seelsorge und Lebensberatung haben hier ihren Platz.

Zur Heilung trägt auch das natürliche Umfeld bei, denn die Friedensstadt befindet sich in Nachbarschaft zu wichtigen Landschafts- und Naturschutzgebieten. Bereits jetzt werden verschiedene Fasten- und Entspannungskuren oder Gesundheitskurse wie Nordic-Walking angeboten, die auf diese erholsame Landschaft setzen.

Des Weiteren bietet die "Sozialstation Ludwigsfelde" des Johannischen Sozialwerk e.V. Dienste wie zum Beispiel Hauspflege, Hauskrankenpflege, soziale Beratung und Behinderten-Fahrdienst an und vermittelt auf Wunsch weitere soziale Leistungen.