St.-Michaels-Heim

Soziales und kulturelles Zentrum in Berlin

Haus und Gelände bieten eine breite Palette zeitgerechter sozialer Angebote an und sind Sitz des 1954 gegründeten Johannischen Sozialwerks e.V. Dessen Wirken geschieht auf christlicher Grundlage. In ihn wendet sich die Sozialarbeit jedem zu, der Hilfe braucht, ohne Rücksicht auf seine religiöse oder politische Überzeugung, seine Hautfarbe oder Nationalität. Möglich ist dies nur durch den unermüdlichen Einsatz engagierter Helfer: Von Anfang an sind die vielen sozialen und kulturellen Einrichtungen vom ehrenamtlichen Einsatz engagierter Helferinnen und Helfer getragen.

Als Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes steht das Johannische Sozialwerk e. V. seit langem in der Gemeinschaft anerkannter Wohlfahrtsverbände in Deutschland. Die Mitarbeiter gehören verschiedenen Nationen und Religionen bzw. Konfessionen an. Gemeinsam mit konfessionslosen Mitarbeitern leisten sie im Geiste gegenseitiger Akzeptanz und Toleranz Dienst am Nächsten. Diese vielfältige Arbeit fand auch öffentlich Anerkennung: Eberhard Diepgen, früherer Regierender Bürgermeister von Berlin, bezeichnete einmal das Johannische Sozialwerk als "Synonym für Mitmenschlichkeit".

Angela Merkel im St.-Michaels-Heim
Der Vorstand des Johannischen Sozialwerks e.V. begrüßt Dr. Angela Merkel im St.-Michaels-Heim.

Vom Gelände gehen zahlreiche Angebote und Hilfen in die nähere und weitere Umgebung aus:

  • Die Sozialstation Grunewald-Dahlem versorgt einen großen Einzugsbereich bedarfsgerecht mit Hauskrankenpflege, Hauspflege und weiteren ambulanten Diensten.
  • Der Menüdienst "Gut Essen" bringt täglich  alten und behinderten Mitbürgern das Mittagessen in die Wohnung.
  • Der Betreuungsverein übernimmt gesetzliche Betreuungen von Menschen, die ihre alltäglichen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können.
  • Über 100 Kinder nehmen jährlich an den Kursangeboten der Kinderwerkstatt Grunewald teil.
  • Das Kleinstheim Schwalbennest im Rudolf-Mendel-Haus ist eine familienähnlich strukturierte Wohngruppe. Dort leben Kinder und Jugendliche mit starken Entwicklungsschwierigkeiten im Alter ab 6 Jahren mit innewohnender Erzieherin.
  • Im Rudolf-Mendel-Haus gibt es darüber hinaus eine sozialpädagogisch betreute Jugendwohngemeinschaft.
  • Die großzügig angelegte Kindertagesstätte betreut insgesamt über 220 Kinder im Alter von 1-12 Jahren.
  • Das Haus verfügt über einen dicht gedrängten Kulturkalender: eine kulturelle Gruppe läd regelmäßig zu Treffen ein. Hinzu kommen Theateraufführungen, Konzerte, Vorträge oder Filmvorführungen. Das SMH ist Sitz, Proben- und Aufführungsstätte des Johannischen Chors, und die Johannische Jugend trifft sich im für jedermann zugänglichen Jugendraum.
  • Seit vielen Jahren übernachten im Jugendgästehaus Jugendliche aus dem In- und Ausland in den Gäste-Etagen. Mit seiner attraktiven Lage und seinen günstigen Übernachtungspreisen ist das Jugendgästehaus bevorzugtes Ziel für Klassenfahrten, Jugendgruppen, Rüstzeiten, Seminare etc.
  • Dank seiner Gastronomie ist das St.-Michaels-Heim eine weit über die Stadtgrenzen bekannte Stätte der Gastlichkeit. Diese hat auch eine soziale Komponente: Die Mittags-Gerichte sind für jedermann erschwinglich, Park und Garten öffentlich zugänglich. Der Berliner Volksmund nannte die Gastronomie "Frommer Löffel", heute lädt das "St. Michaels Restaurant" zum Verweilen in Haus und Garten ein, und richtet Feiern in den eigenen Festräumen oder außer Haus aus.

Darüber hinaus befinden sich auf dem Gelände des St.-Michaels-Heims folgende Einrichtungen:

  • Die Gärtnerei pflegt die weitläufigen Gartenanlagen des St.-Michaels-Heims.
  • Eine Praxis für Allgemeinmedizin, eine Zahnarztpraxis und eine Praxis für Osteopathie und Physiotherapie, eine Logopädiepraxis und eine Atemtherapeutin runden das sozial-therapeutische Angebot des Hauses ab.