Frankfurt (Oder)

Willkommen

Herzlich willkommen! Sie besuchen gerade den Internetauftritt der johannischen Kirchengemeinde in Frankfurt (Oder). Nachfolgend möchten wir uns und unser Gemeindeleben vorstellen und Sie einladen, einmal bei uns vorbeizuschauen. Wir freuen uns auf Sie!

Kontakt & Adresse

Gemeindeleitung: Markus Böhmler

 zu unseren aktuellen Gottesdienstterminen

Johannische Kirche
Gemeinde Frankfurt (Oder)
Fürstenwalder Poststraße 180
15234 Frankfurt (Oder)
Kontakt: frankfurt-oder(at)johannische-kirche.org

Aktivitäten

Unsere Gemeinde trifft sich alle zwei Wochen sonntags um 11 Uhr zum Gottesdienst im Frankfurter Stadtteil Westend. Darüber hinaus kommen wir regelmäßig zu Gesprächsrunden zusammen, die Themen reichen von Fragen zum Glauben und zur Bibel bis hin zur Auseinandersetzung mit dem Alltag. Regelmäßig bieten unsere Missionshelfer Sprechstunden an, und es besteht die Möglichkeit, sich das "Sakrament der geistigen Heilung" spenden zu lassen.

Wir verfügen hier in Frankfurt (Oder) über ein eigenes Gemeindehaus mit einem sehr großen Grundstück, das sich für eine Vielzahl von Veranstaltungen eignet. Hier treffen wir uns zu Gemeindefesten – oft gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden Fürstenwalde (Spree) und Schwedt (Oder).

Haus und Garten wollen aber nicht nur mit Leben erfüllt, sondern auch erhalten werden, und so finden regelmäßig Arbeitseinsätze statt. Wie in der Johannischen Kirche üblich, erhalten wir dabei Hilfe von Mitgliedern anderer Kirchengemeinden. Als im Frühjahr 1989 an vier Wochenenden unser Dach neu gedeckt wurde, halfen auch Kirchenmitglieder aus dem damaligen West-Berlin mit, was vor der Wende immer ein Abenteuer war. All das hat die Verbindung untereinander zwischen Ost und West und Nord und Süd gefestigt, und zu Pfingsten, Kirchentag oder Erntedank freuen wir uns, mit unseren Glaubensgeschwistern in unseren Kirchenzentren im Berliner St.-Michaels-Heim oder in der Friedensstadt bei Trebbin zusammen zu sein.

Unsere Gemeinde entwickelt auch eine Brückenfunktion in Richtung Osten. Das ist schon historisch bedingt, fanden doch die ersten johannischen Gottesdienste in den 1920er und 30er Jahren überwiegend in der damaligen Dammvorstadt, dem heutigen polnischen Slubice, statt. Heute richten sich unsere Blicke ostwärts zu unserer Kirchengemeinde Grodno in Weißrussland, und bei Besuchsfahrten dorthin wird in unserer Gemeinde oft noch einmal ein Zwischenstopp eingelegt. Am dortigen Gemeindehaus finden regelmäßig Arbeitseinsätze statt, an denen sich auch Kirchenmitglieder aus Frankfurt (Oder) beteiligen.

Die Gemeinde

Am 15. August 1923 wurde die Gemeinde Frankfurt (Oder) gegründet. Sie ist damit eine der ältesten johannischen Kirchengemeinden und zählte vor der Verbotzeit an die 400 Mitglieder. Wie auch in allen anderen Gemeinden wurden damals große Säle angemietet, um Gottesdienste und Veranstaltungen abzuhalten.

Infolge des Verbots der Johannischen Kirche im Januar 1935 wurde Frankfurt (Oder) auch eine Leidensstation Joseph Weißenbergs: Im März 1937 wurde er nach Frankfurt (Oder) ins Gefängnis verlegt, und Anfang April kam er ins Krankenhaus wegen Haftunfähigkeit. Kirchenmitglieder berichteten aus dieser Zeit, wie sie in Blickweite des Gefängnisses ein stilles Fürbittgebet für den Kirchengründer sprachen.

Zwölf Jahre nach dem Verbot konnte am 12. Januar 1947 Kirchenoberhaupt Frieda Müller die Frankfurter Gemeinde wieder eröffnen. Da keine eigenen Räume vorhanden waren, mussten die Andachten in verschiedenen angemieteten Räumen abgehalten werden. Immer war der Koffer mit dabei, in dem das Altargerät aufbewahrt wurde. Es wurde nach eigenen Räumen gesucht. Im Stadtteil Westend wurde man fündig, und im heutigen Andachtsraum, damals war es ein Kuhstall, wurde am 7. September 1958 der erste Gottesdienste abgehalten. Berührungsängste hatten wir mit diesem Ort nicht, ist doch unser Heiland selbst in einem Stall geboren worden. Mit viel Liebe und Fleiß konnte nach etlichen Umbauten am 25. Januar 1959 unser heutiger Gemeinderaum eingeweiht werden.

Seit dem 18. Juni 1988 ist das Gemeindegrundstück mit der Größe von ungefähr 12.000 Quadratmetern Eigentum der Johannischen Kirche.