Rückblick auf die Weihnachtsmärkte in der besinnlichen Adventszeit

Viele johannische Gemeinden öffneten ihre Türen für eine große Anzahl an freudigen Besuchern


Viele Besucher auf dem Weihnachtsmarkt im Waldfrieden in Blankensee (Foto: gp)

Die besinnliche, adventliche Atmosphäre ist auf den Weihnachtsmärkten in den johannischen Gemeinden jedes Jahr fast greifbar. Den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gelingt es mit ihrer Arbeit immer wieder, den Besuchern Erlebnisse zu bereiten, die alle auf das Besondere am Heiligen Abend vorbereiten. So war es auch in diesem Jahr: Neun Märkte öffneten an drei Adventswochenenden ihre Türen und Herzen. Am ersten Advent war wie immer die größte Auswahl, sechs Märkte fanden allein an diesem Wochenende statt:

Die Gemeinde Hamburg lud nach Ahrensburg ein, und Helfer und Gäste aus den umliegenden johannischen Gemeinden sowie Anwohner von nah und weiter weg kamen. Von der Adventskerze bis zum Zimtkeks war alles im Angebot. Ein Besucher fasste es im Vorjahr sehr schön zusammen: „Es ist jedes Mal für uns ein besonderer Markt, der so viel mehr Weihnachtsstimmung in uns aufkommen lässt, als die vielen kommerziellen Märkte.“ —

An drei Tagen bot das Berliner St.-Michaels-Heim für wirklich jeden weihnachtlichen Geschmack etwas an: „Das Geheimnis der Palme“ wurde in einer Lesung mit Musik gelüftet, „Der Wunderkasten“ brachte Lieder und Geschichten für alle von 8 bis 88, der Kinderchor mit Instrumentalgruppe und natürlich der Johannische Chor Berlin stimmten schon auf Heiligabend ein. Auf dem Vorplatz und im ganzen Haus duftete es dazu nach Weihnachten, doch die leckeren Kekse waren wie immer schnell vergriffen. Im Erdgeschoss wurden nonstop Filme gezeigt, für alle, die einmal zur Ruhe kommen wollten. —

Beim Weihnachtsmarkt im Wittenberger Gemeindehaus konzertierte traditionell der Gemischte Chor Elster, und ein Posaunenchor sorgte ebenfalls für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Bei einer adventlichen Lesung konnten die Gäste etwas entspannen, um sich im Anschluss an diversen Köstlichkeiten, wie Eierlikör oder Honig, zu erfreuen. —

Der Weihnachtsmarkt auf Gut Schönhof war ein wenig verregnet, trotzdem – oder gerade deshalb? – kamen mehr Besucher als in den Vorjahren. Fast alles spielte sich somit in der Hochzeitsscheune und im Giebelsaal des Landgasthauses ab. Dort wurde gegessen, gesungen und musiziert. Ein Theaterstück der Kinder des Kindergartens Stempferhof rundete für alle das Wochenende ab. —

Dank fleißiger Helfer konnten im Vorfeld des Adventsmarkts der Gemeinde Düsseldorf alle Kaarster Haushalte einen Programmzettel im Briefkasten finden, und es zeigte sich, dass diese Werbung erfolgreich war! So kamen viele Besucher zum ersten Mal und freuten sich über liebevoll hergestellten Weihnachtsschmuck und -gestecke, über Kunsthandwerk und Trödel sowie kulinarische Spezialitäten. Der Gemeindechor stimmte mit Weihnachtsliedern auf die Festtage ein, und so sah man viele fröhliche Gesichter. —

In der Gemeinde Velten war der Weihnachtsmann persönlich zu Gast – mit seinem Esel. Beide erfreuten die zahlreichen Gäste. Kulturell wurde dort am ersten Adventssonntag natürlich auch einiges geboten: Das Kinder Theater Mobil gab das Puppenspiel „Frau Holle“, frei nach den Gebrüdern Grimm, und der Freie Chor Velten 1887 e.V. lud mit seinen Adventsliedern zum Zuhören und Mitsingen ein. Der Weihnachtsexpress fuhr wie immer die Kleinen ein wenig über das Gelände, während die Großen in der gemütlichen Kaffeestube oder draußen bei einem Glühwein entspannen konnten. —

Am zweiten Advent öffneten dann zwei Weihnachtsmärkte ihre Türen für die Besucher: Beim Alt-Kaulsdorfer Weihnachtsmarkt gab es Kasperletheater für die Kleinen und das Theaterstück „Die kleinen Leute von Swabeedoo“ für die Großen und die Kleinen. Zum Ausklang an den zwei Veranstaltungstagen wurde jeweils in der Scheune gemeinsam gesungen. Am Sonntag war es dabei wie immer etwas weniger besucht als am Samstag, da an diesem Tag weitere Basare im Dorfanger geöffnet hatten. —

Der Weihnachtsmarkt der Urgemeinde im Waldfrieden war wieder gut besucht, für viele Menschen der Region ist er auch eine längere Anreise wert. Der DRK-Chor Luckenwalde, Die Fröhlichen Musikanten, die Band 4 Friends, die Orffgruppe samt Kinderchor der Gemeinde und der Johannische Bläserchor sorgten fast ununterbrochen für eine musikalische Weihnachtsatmosphäre. Erneut hatten die vielen Helfer schon im Vorfeld so viel selbst angefertigt, gebacken oder eingeübt, dass wohl alle Gäste wunschlos glücklich irgendwann ihre Heimreise antraten. —

Am dritten Advent, wurde es dann auch im Dresdner Gemeindehaus noch einmal weihnachtlich. Kulinarisches kam nicht zu kurz, eine Lesung mit Musik erfreute die Gäste und stimmte sie auf den wenige Tage später folgenden Heiligen Abend ein.

(Texte: rs, mk, jm, rwz)